|
Incredible India

Auf
das waren wir nicht vorbereitet! Zwar wurden wir durch diverse Literatur
und durch Gespräche mit Indienbereisten darauf vorbereitet das uns hier
ein Kulturschock bevor steht, aber das zu wissen und sich mental darauf
vor zu bereiten und mittendrin zu sein...
Mein Wortschatz ist einfach zu gering um die ersten
Eindrücke in Worte zu fassen.
Allein die Strassenseite zu wechseln ist schon ein
Abenteuer was nicht ganz ungefährlich ist. Geschweige denn darauf zu
fahren!
Nachdem wir gut gelandet sind und tatsächlich ein
Fahrer am Flughafen auf uns gewartet gings los in den Verkehr:
Für die 25km bis zu unserem Hotel brauchen wir weit ueber 1 Stunde. In
dieser Stunde vergehen keine 5 Sekunden in der nicht gehupt, geschrien
und wild gestikuliert wird.
Fussgänger mitten auf der Fahrbahn die Karren vor sich
her schieben die so hoch beladen sind das man denkt die brechen gleich
zusammen. Kühe kreuzen die Strasse und liegen drauf rum, Tuk-Tuks und
Fahrräder fahren kreuz und quer und nicht selten lässt ein Inder am
Strassenrand einfach die Hosen runter und erledigt sein Geschäft.
Dazu diese unvorstellbaren Menschenmassen und die
Armut.
Man kommt zu Fuss keine 10m weit ohne das einem was Angeboten oder man
einfach angebettelt wird.
Bei unserer Tagestour durch Dehli wird schnell klar:
Susi ist hier ein absoluter Exot! Blonde Haare blaue Augen... die Männer
verschlingen sie mit Ihren Blicken und die kleinen Mädchen sind einfach
nur fasziniert und wollen Sie anfassen. Mitten auf der Strasse gerät Sie
in eine kleine Mädchenschulklasse die auf dem Heimweg ist. Alle wollen
Sie anfassen und zerren an Ihr rum, Sie kommt gar nicht richtig weg von
den Kleinen da diese einfach nicht von Ihr ablassen wollen...
Mittlerweile sind wir nach der längsten aber auch
interessantesten Zugfahrt unseres Lebens in Varanasi angekommen, dem
Mekka der Hindus.
Waren den ganzen Tag mit der Fahrradrikscha unterwegs
und haben immer noch den Geschmack von Staub und Abgasen im Mund.
Morgen früh bei Sonnenaufgang werden wir eine
Bootsfahrt auf dem Ganges machen und sind sehr auf diese spirituelle
Erfahrung gespannt...
Eines haben wir schon am 1 Tag über Indien gelernt: man
braucht Zeit und Geduld, denn die Uhren ticken hier nicht nur etwas
anders!
Von Peter Fritzsche (am
10.03.2009 hoch
geladen )
|